Steigende Kosten führen dazu, dass die Schweiz den Plan zum Kauf des F-35A überarbeitet

F-35A. Illustratives Foto: Wikimedia
F-35A. Illustratives Foto: Wikimedia

Die Schweiz hat bestätigt, dass sie den Erwerb der F-35A-Stealth-Kampfjets fortsetzen wird, doch die endgültige Anzahl der Flugzeuge wird voraussichtlich geringer ausfallen als ursprünglich geplant.

Statt der ursprünglich vorgesehenen 36 Flugzeuge rechnet die Schweizer Regierung nun mit dem Kauf von etwa 30 Einheiten, da die Programmkosten gestiegen sind.

Die Entscheidung wurde am 6. März 2026 vom Schweizer Bundesrat nach einer finanziellen Überprüfung des Projekts bestätigt.

Höhere Kosten führten zur Überarbeitung des Plans

Nach Angaben der Regierung haben Faktoren wie die globale Inflation, steigende Rohstoffpreise und andere wirtschaftliche Kosten den Gesamtwert des Programms erhöht.

Um den Kauf innerhalb der von der Bevölkerung genehmigten finanziellen Grenze zu halten, erklärte der Bundesrat, dass er das Parlament um einen zusätzlichen Kredit in Höhe von 394 Millionen Schweizer Franken bitten wird.

Ziel ist es, einen Teil der zusätzlichen Kosten auszugleichen, die seit der Genehmigung des Projekts entstanden sind.

„Die Regierung der Vereinigten Staaten fordert zusätzliche Kosten im Zusammenhang mit Inflation, Rohstoffpreisen und anderen Faktoren“, erklärte der Bundesrat in einer offiziellen Mitteilung.

Programm bleibt innerhalb der von den Wählern genehmigten Grenze

Das Projekt zum Erwerb der neuen Kampfjets wurde im Dezember 2019 vom Schweizer Parlament genehmigt und von der Bevölkerung in einem nationalen Referendum im September 2020 bestätigt.

Damals wurde eine Obergrenze von 6 Milliarden Schweizer Franken festgelegt, basierend auf den Preisen vom Januar 2018.

Mit Inflationsanpassungen stieg diese finanzielle Grenze bis Ende 2025 auf etwa 6,429 Milliarden Schweizer Franken.

Der neue Antrag auf 394 Millionen Franken entspricht genau der Differenz zwischen dem maximal zulässigen Betrag und der zuvor genehmigten Finanzierung von 6,035 Milliarden Franken.

Etwa 30 Flugzeuge sollen angeschafft werden

Nach aktuellen Prognosen des Schweizer Verteidigungsministeriums wird das neue Finanzierungsniveau den Kauf von etwa 30 F-35A-Kampfjets ermöglichen.

Die endgültige Anzahl der Flugzeuge wird jedoch erst nach zukünftigen Verhandlungen zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten und den Herstellern der verbleibenden Produktionschargen festgelegt.

Eine kleinere Flotte könnte operative Auswirkungen haben

Die Schweizer Regierung räumte ein, dass eine kleinere Flotte Auswirkungen auf die operative Leistungsfähigkeit der Luftverteidigung haben könnte, insbesondere in Zeiten internationaler Spannungen.

Frühere Studien von Experten des Verteidigungsministeriums zeigten, dass ein vollständiges Luftverteidigungssystem, das an aktuelle Bedrohungen angepasst ist, zwischen 55 und 70 moderne Kampfjets erfordern würde.

Dennoch erklärten die Behörden, dass eine weitere Reduzierung der Flugzeugzahl oder die Streichung des Programms nicht als praktikabel angesehen wurde, da dies die Fähigkeit des Landes, sein Territorium zu schützen, ernsthaft einschränken könnte.

Frist für die endgültige Entscheidung

Um seinen Platz in der F-35-Produktionslinie zu sichern, muss die Schweiz die endgültige Anzahl der Flugzeuge bis zum zweiten Quartal 2027 gegenüber der Regierung der Vereinigten Staaten bestätigen.

Die Genehmigung des zusätzlichen Kredits durch das Parlament wird es dem Land ermöglichen, die Bestellung der Flugzeuge abzuschließen und gleichzeitig das Programm innerhalb der von den Wählern genehmigten finanziellen Grenze zu halten.

Über den F-35A

Der F-35A ist ein Kampfjet der fünften Generation, der für mehrere Missionen entwickelt wurde, darunter Luftüberlegenheit, Präzisionsangriffe sowie Aufklärungs- und Überwachungsoperationen.

Das Flugzeug nutzt fortschrittliche Sensoren, Datenfusion und vernetzte Kommunikationssysteme, die den Austausch von Informationen in Echtzeit auf dem Schlachtfeld ermöglichen.

Quelle und Bilder: Schweizer Bundesrat | Wikimedia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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